Leipziger Buchmesse oder das Berlin der Zwanziger? Mit Verlosung!

Schimmer_Ausschnitt

Es wird Frühling, und wie immer um diese Zeit stehen wir vor der Qual der Wahl: Bleibe ich in Berlin und schaue mir einige der tollen Veranstaltungen des Festivals Literatur: Berlin an oder fahre ich nach Leipzig und stürze mich ins Getümmel der Buchmesse? Das Festival hat den Vorteil, dass man einen ganzen Monat lang Lesungen und Performances besuchen kann, nämlich seit dem 26.2. und noch bis zum 26.3. Die Messe dauert dagegen “nur” vom 15. bis 18. März. Aber gerade am Buchmesse-Wochenende gibt es eine ganz besondere Veranstaltung hier in Berlin, die ich euch ans Herz legen möchte.

Ein rätselhafter Schimmer

Am Samstag, den 17.3. lädt das Kesselhaus der Kulturbrauerei zu einer “poetischen Amüsierschau” ins Berlin der 20er ein. Titel der Sause mit Robert Nippoldt und dem Trio Größenwahn: Ein rätselhafter Schimmer… Der Berliner Illustrator Robert Nippoldt hat zusammen mit dem Autor und Kunstkritiker Boris Pofalla ein Graphic-Novel-Album mit dem Titel “Es wird Nacht im Berlin der wilden Zwanziger” gemacht und das wird an diesem Abend auf der Bühne zum Leben erwachen, mit Live-Zeichnungen, Gassenhauern und Chansons. Tickets gibt es über Eventbrite, und wir verlosen hier ebenfalls zwei Eintrittskarten. (Einfach eine E-Mail an claudia at indieberlin punkt de senden)

Ich habe die Ankündigung gelesen und dachte sofort, oh ja, da will ich hin, bis mir auffiel, dass ich mich ja in Leipzig herumtreiben werde, um für euch von der quirligen Messe zu berichten…

Bücher, Lesungen, Partys und Expertenrunden

Wie üblich bin ich dort wieder in unterschiedlichen Rollen unterwegs: Am Donnerstag sehe ich mich um und entdecke hoffentlich Unmengen toller neuer Bücher. Freitag geht es gleich morgens zur Guerilla-Lesung, die verrückte Texte an öffentlichen Orten vorstellt, und abends ist Netzwerken auf der offiziellen Messeparty angesagt. Am Samstag nehme ich als Expertin an der Leipziger Autorenrunde teil und helfe Autoren herauszufinden, ob sich eine Übersetzung für ihr Buch lohnen kann. Abends reihe ich mich dann bei den Lesenden Bierleichen ein. Wir unterhalten die Zuhörer bei Getränkefeinkost mit köstlichen Zombiegeschichten-Häppchen. Wohl bekomm’s! Und am Sonntag geht es über Halle zurück nach Hause, denn dort wird ebenfalls gelesen, und zwar im Cafe Diem.

Und dazwischen wird sicher noch vieles andere passieren. Ich bin zum Beispiel sehr gespannt auf die Veranstaltungen der Initiative Verlage gegen Rechts und werde da auf jeden Fall reinschauen. Wichtig.

Aber jetzt habt ihr zunächst die Wahl. Hierbleiben und den Schimmer genießen oder nach Leipzig fahren und euch ins Getümmel stürzen?

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Claudia is a blue-eyed trapeze artist of the lazy kind. Translatrix. Authoress. PhD. And a bit of a nerd. ♫ Zuständig fürs Deutsche bei indieberlin. Schreiben, Übersetzen, in der Literatur rumtreiben. Und Musik. Viel Musik.

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