Interview mit Juston Buße – Autor

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Da isses wieder. Das Problem mit seinem Namen. Was würde Juston Buße bloß machen, wenn er in der Schweiz auftreten müsste? Da kennen sie das scharfe S nicht einmal. Und so wie das hier auch schon einige perfide Fans der ersten Stunde machen, würden sie seinen Vornamen sicher auch noch französisch aussprechen. Der Mann hat’s nicht leicht. Und bisher hat all die Tinder-Tanzerei in der U-Bahn ihm auch noch keine Frau fürs Leben beschert, weswegen er auf Twitter auch unter dem Hashtag #nomatchforjuston zu finden ist.

indieberlin hat jetzt mit Juston Buße gesprochen, denn er macht am Samstag, den 11. Juni eine Lesung in unserer Reihe “Verrückte Autoren lesen im Rosengarten.” Und einen Überrraschungsgast bringt er auch noch mit.

indieberlin: Was schreibst du, wie schreibst du, seit wann schreibst du?

JB: Ich schreibe meist skurrile teilweise extrem trashige Kurztexte. Alle Texte basieren auf Dingen, die mir in meiner Umwelt auffallen, oder die mich stören. Ich schreibe am Laptop und das ganze seit Juli 2014.

Juston Buße: An einer Straßenecke zu stehen und auf niemand zu warten…das ist Power!!

indieberlin: Was inspiriert dich am meisten?

JB: Das Leben und die Menschen, die mir begegnen.

indieberlin: Erzähl uns doch mal deine lustigste/schrecklichste/seltsamste Erfahrung, die du bei einer deiner Lesungen hattest?!

JB: Gemeinsam mit einem anderen Autoren habe ich im Wedding in einer Kneipe gelesen. Anwesend waren 2 Gäste, die sich auch durch unsere Darbietung nicht stören ließen. Der Wirt hatte viel Spaß an unserer Darbietung und die beiden waren irgendwann so betrunken, dass sie ihre Unterhaltung beendeten und versucht haben uns zuzuhören.

indieberlin: Was möchtest du der Welt unbedingt noch mitteilen?

JB: An einer Straßenecke zu stehen und auf niemand zu warten…das ist Power!!

Wann: Samstag, 11.6. ab 17 Uhr
Wo: Rosengarten im Park am Weinbergsweg
Kostenpunkt: Eintritt frei, Spende für die Autoren erwünscht

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