Barkin’Kitchen – ungewöhnliche Food-Events in Berlin – indieBerlin likes!

BarkinKitchen Bild: Essensvorbereitung Koch garniert / indieBerlin

Der Name macht neugierig, aber er macht es einem nicht leicht. Geschäftsführer Antonio Rilling, bei dem man jede Sekunde spürt, wie viel Spaß ihm sein Job macht, erklärt, dass „Bar“ und „Küche“ darin steckt. Beides will er verknüpfen zu einem Ort, an dem Menschen sich treffen und zusammen genießen. „Barkin’“ meint aber auch, dass es dabei ruhig mal laut und locker zugehen kann.

Trotzdem ist es nicht einfach, das Besondere des Start-ups in Worte zu fassen. Am besten, man nimmt dazu die ungewöhnlichen Food Events unter die Lupe, mit denen „Barkin’Kitchen“ bereits gepunktet hat. Nach seiner Zeit als Event-Manager beim Fluxbau sucht sich Antonio die Köche Frederik Jagla und Iannis Ritter als Partner, um Menschen beim guten Essen zusammenzubringen; sei es als kulinarischer Catering Service für große Events, oder aber mit eigenen Pop-up Restaurants oder Dinner Clubs in exklusiverem Rahmen.

Cocktails statt Weinbegleitung, Detox Dinner als Fastenspeise

BarkinKitchen Bild von schön eingedecktem Restaurant / indieBerlinSo z.B. bei dem Food Pairing Diner während des Gallery Weekends. Zu dem Fünf-Gänge-Menü im 8. Stock des Neu West Berlin wird statt der üblichen Weinbegleitung zu jedem Gang ein Cocktail serviert, der die Zutaten auf dem Teller aufgreift. Das Pop up „Berlin Abroad“ dagegen hat im September zwei Tage in Barcelona mit spanischen Küchenchefs als Partnern stattgefunden. Bereits Tradition ist das jährliche Detox Dinner im Januar. Nach den Festtagsmenüs vor dem Jahreswechsel legt es den Fokus auf Kräuter und Gemüse, quasi als eine Fastenspeise der ambitionierteren Art.

Mogelpackung “Superfood”

Wenn man Antonio mit Koch Frederik gemeinsam erlebt, erkennt man sofort, dass sich die beiden nicht zufällig gefunden haben. An unserer Zeit irritiert sie vor allem das häufige Missverhältnis von Preis und Wert von Lebensmitteln. Denn während normale Produkte unter neuen Etiketten wie „Superfood“ zu überteuerten Preisen reißenden Absatz finden, sind die meisten Leute nicht bereit für artgerecht und ohne Antibiotika produziertes Fleisch einen angemessenen Preis zu zahlen.

BarkinKitchen Team am Tresen / indieBerlin

Das gut gelaunte Barkin’Kitchen Team (v.l.): Antonio Rilling, Iannis Ritter und Frederik Jagla

Aber Frederik bedauert auch, dass sich viele Gäste nur auf Filets stürzen und die Nase rümpfen, wenn sie auf der Karte etwas von geschmorten Lammhals oder –bäckchen lesen, ohne das überhaupt je probiert zu haben. Eine pädagogische Aufgabe, die bei Gästen mit Neugier wesentlich leichter fällt.

Antonio Rilling und Frederik Jagla teilen nicht nur die Begeisterung für gute Produkte, sondern haben gerade ein Faible für unterschätzte Zutaten, die in der gehobenen Gastronomie seltener im Rampenlicht stehen.

Editions: Spots auf unterschätzte Lebensmittel

So sind die monatlichen Editions entstanden, die sich immer einem anderen Thema widmen. Im November war es die Quitte, jetzt im Februar das Wurzelgemüse. Zwei Events wetteifern darum, die unscheinbaren Cinderellas als kulinarische Ballköniginnen zu präsentieren. Während „The Feast – Roots Edition“ viele Leute in lockerer Atmosphäre an eine lange Tafel lädt, geht es beim „Supper Club – Roots Edition“ gehobener zu.

1×2 Tickets zu verlosen

Ihr könnt selbst hautnah erleben, wie das Team von Barkin’Kitchen am 25. Februar das Wurzelgemüse aus dem Winterschlaf küsst. Schreibt uns wie gewohnt an win at indieBerlin de „Supper Club Root Edition“ oder hinterlasst einen Kommentar.

Artikel: Holger Badura Fotos: Markus Braumann

Be first to comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.